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Mikrodermabrasion München

Mikrodermabrasion

Definition und Anwendungsgebiete
Mikrodermabrasion bezeichnet ganz allgemein das Entfernen der obersten Hautschicht. Diesen Vorgang kennt man auch unter der Bezeichnung Peeling. Anwendungsgebiete für die Mikrodermabrasion sind das Entfernen unerwünschter Hautveränderungen, wie z.B. Muttermale, Narben, Hautfalten und Pigmentstörungen. Aber auch zur Entfernung von nicht mehr erwünschten Tattoos wird sie eingesetzt.

Verfahren
Es kommen grundsätzlich drei Verfahren zur Anwendung. Bei der mechanischen Mikrodermabrasion wird die Haut oberflächlich mit Hilfe von Kristallen, z.B. Zucker- oder Salzkristallen, durch Aufstrahlen abgetragen. Aber auch manuelle Verfahren, z.B. mittels Bürsten, werden angewendet. Die chemische Mikrodermabrasion verwendet, wie der Name schon sagt, chemische Verbindungen, zumeist schwache Säuren, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Diese Methode wird heute aber nicht mehr häufig verwendet. In den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung hat die Mikrodermabrasion mit Hilfe von Lasern gewonnen. Ihr Vorteil liegt darin, dass gezielt ganz bestimmte Hautareale behandelt werden können ohne die angrenzende Haut mit zu erfassen. Vor allem bei der Entfernung von Tattoos spielt diese Form mittlerweile eine große Rolle.

Nebenwirkungen und Komplikationen
Eingriffe in die Haut, wie schonend sie auch sein mögen, bergen immer ein gewisses Risiko. Durch die Entfernung der schützenden Hornschicht wird die Haut anfällig für das Eindringen von allerlei unerwünschten Stoffen. Ob es sich dabei lediglich um den alltäglichen Schmutz oder um vielfältige Mikroorganismen handelt, das Ergebnis ist fast immer dasselbe. Die Haut wird irritiert, gereizt und im schlimmsten Fall folgt eine Entzündung, die dann eine weitere medizinische Behandlung nach sich zieht. Selbst Sonneneinstrahlung auf die ungeschützten Hautareale können vergleichsweise schlimme Folgen nach sich ziehen.

Neben diesen externen Faktoren kann die Hautentfernung als solche aber schon Nebenwirkungen nach sich ziehen. Jeder hat schon einmal Bilder von Verbrennungsopfern nach der Heilung gesehen. Dabei kommt es im Prinzip zu einem ähnlichen Effekt - die Haut wird durch Hitze entfernt. Und weil die Entfernung tiefgreifend ist, wird das entfernte Gewebe jetzt nicht mehr durch Haut, sondern durch Bindegewebe ersetzt. Es entstehen die gefürchteten Verbrennungsnarben. Auch wenn bei der Mikrodermabrasion die Gefahr einer solchen extremen Narbenbildung nicht sehr wahrscheinlich ist, so kann es im Einzelfall doch zu einer Narbenbildung kommen, die das ursprüngliche Ziel einer kosmetischen oder Schönheitsoperation doch zunichte machen kann. Diese Behandlungen können in München, Trudering, Hohenbrunn, Perlach und Ottobrunn durchgeführt werden. Sicher sind auch Spezialisten in Grünwald, Taufkirchen, Unterhaching, Oberhaching und Neubiberg zu finden.

Ein weiteres Kapitel sind, vor allem bei unsachgemäßer Anwendung, mögliche Nervenschädigungen, die dann zwar lokal begrenzt, aber unter Umständen auch störend sein können, da sie in der Regel auch bleibend sind. Eine ausführliche Beratung und die Wahl eines Spezialisten für solche Anwendungen ist daher allen anzuraten, die sich mit dem Gedanken einer solchen Behandlung tragen. Meiden sollte man auf jeden Fall irgendwelche Gelegenheitsanwendungen, wie sie einem vielleicht im Urlaub begegnen und dort für kleines Geld eine große Wirkung versprechen. Die Nebenwirkungen übertreffen die gewünschten Wirkungen dann möglicherweise bei weitem.